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Rechtsanwalt für Mietrecht


Wir befassen uns sowohl mit dem Mieterschutz als auch mit der Wahrung von Eigentümerinteressen. Daher können wir die Erkenntnisse, die wir aus jahrelangen Beratungen beider Positionen gewonnen haben, verknüpfen und Sie als Mieter oder Vermieter optimal vertreten. Seit der Gründung unserer Kanzlei im Jahre 2006 sind wir als Rechtsanwalt für Mietrecht tätig und beraten unsere Mandanten an den Standorten Köln-Innenstadt, Köln-Rodenkirchen, Frankfurt und Groß-Gerau zu allen mietrechtlichen Sachverhalten.

Mietverhältnisse über Wohnraum

„Mietrecht geht fast jeden an.“ Dieser banale Satz bringt es auf den Punkt: die meisten Bürgerinnen und Bürger leben in einer angemieteten Wohnung oder juristisch formuliert: Es besteht ein Mietverhältnis über Wohnraum. Dieses Mietverhältnis, dessen Grundlage der Mietvertrag bildet, führt leider oft zu Streitigkeiten.

Die folgende Auflistung bietet einen Überblick über die streitrelevanten Themen:

 

1. Einzelne Klauseln im Mietvertrag

Grundsätzlich gilt: Eine jede Klausel muss klar verständlich und darf nicht überraschend sein. Zudem darf sie keine Partei unangemessen benachteiligen. Dies zu beurteilen, kann im Einzelfall schwierig werden.

Sie sind Mieter und haben einen Mietvertrag unterschrieben, durch dessen Klauseln Sie sich benachteiligt fühlen? Sie glauben, Sie seien stets daran gebunden? Das stimmt nicht immer – wir verschaffen Ihnen Gewissheit. Denn: Ist eine Klausel unwirksam, ist nicht entscheidend, ob sie den Vertrag unterschrieben haben oder nicht. Diese Klausel gilt für Sie dann nicht (mehr). Sie haben eine Klausel im Mietvertrag entdeckt, die Sie stutzig macht? Dann versprechen wir, Ihnen weiterhelfen zu können. Wir als Rechtsanwälte für Mietrecht überprüfen auf Ihren Wunsch hin jede Klausel Ihres Mietvertrags und stellen fest, ob diese wirksam oder unwirksam ist. Selbstverständlich beraten wir Sie anschließend über das optimale weiteres Vorgehen.

Gerade als Vermieter wirkt es sich zu Ihren Lasten aus, wenn eine Klausel des Mietvertrags unwirksam ist. Daher gehen Sie kein Risiko ein und lassen sich bereits im Vorfeld von Spezialisten für Mietrecht beraten.

4 x in Köln und Rhein/Main: Die Spezialisten für Mietrecht – Kanzlei Hasselbach

Rechtsanwalt für Mietrecht - Standorte
Die Kanzlei Hasselbach unterhält am Standort Köln zwei Büros in der Innenstadt sowie im südlichen Kölner Stadtteil Sürth. Gegründet wurde die Kanzlei 2006 in Groß-Gerau, ein zweites Büro im Rhein-Main-Gebiet wurde Anfang 2012 im Frankfurter Westend eröffnet.
Die Kölner Büros werden von der Gründerin und Inhaberin der Kanzlei – Rechtsanwältin Franziska Hasselbach – geführt, in den beiden Büros im Rhein-Main-Gebiet freut sich Rechtsanwältin Stefanie Gundel auf Ihre Kontaktaufnahme.
Beide Rechtsanwältinnen sind unter anderem auf das Rechtsgebiet Mietrecht spezialisiert und haben schon zahlreiche Mandate zu Mietverhältnissen über Wohnraum erfolgreich betreut.

2. Schönheitsreparaturen

Was fällt alles unter den Begriff der Schönheitsreparatur? Darunter versteht man das Ausbessern der Abnutzungen, die sich durch den vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache ergeben – ganz normale Schäden eben und keine Unfälle wie Rotweinflecken auf dem weißen Teppich. Daher handelt es sich beim Ausbessern auch eher um eine Renovierung als um eine Reparatur – der Begriff Schönheitsreparatur ist insoweit irreführend.

Im Gesetz steht deutlich, dass der Vermieter die Mietsache während der Mietzeit in dem vertragsgemäßen Zustand zu erhalten hat und dass der Mieter es nicht zu vertreten hat, wenn durch den vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache Abnutzungen entstehen. Doch ist es heute üblich den Mieter zu Schönheitsreparaturen mittels sog. Renovierungsklauseln zu verpflichten, was auch grds. zulässig ist. So kann der Mieter beispielsweise verpflichtet werden, bei Auszug zu tapezieren oder die vorhandene Tapete zu streichen usw. Die Rechtsprechung zu diesen Klauseln ist seit den letzten Jahren zunehmend strenger geworden – oft zum Vorteil des Mieters. So kann der Vermieter in der Regel nicht verlangen, dass der Mieter alle zwei Jahre renoviert, obwohl es gar nicht erforderlich ist.

Die sich im Mietrecht ausdehnende Rechtsprechung hat für beide Parteien allerdings einen Haken: Es wird schwierig die konkrete Rechtslage zu durchblicken. Nicht nur in Zweifelsfragen während der Mietzeit, sondern nach Möglichkeit auch schon vor Beginn des Mietverhältnisses, ist es angebracht die Rechtslage zu klären und sich beispielsweise durch einen Rechtsanwalt für Mietrecht beraten zu lassen.

3. Mietmangel

Das Gesetz liefert den ersten Hinweis, was ein Mangel der Mietsache ist (§ 536 BGB). Danach liegt ein solcher vor, wenn die Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache aufgehoben oder nicht nur unerheblich gemindert wird.

Was unter vertragsgemäß zu verstehen ist, wird vornehmlich durch den Mietvertrag bestimmt. So kann es sein, dass ein an sich objektiver Mangel vom Mieter bewusst hingenommen wird, weil dieser ihn nicht weiter stört – wobei ein gewisser Mindeststandard nicht unterschritten werden darf. Andererseits liegt auch dann ein Mietmangel vor, wenn der tatsächliche Zustand der Mietwohnung vom vereinbarten abweicht, obwohl aus objektiver Sicht kein Mangel gegeben ist.

Liegt ein Mietmangel vor, so kann der Mieter Gewährleistungsrechte geltend machen. Er kann vom Vermieter verlangen, den Mangel zu beseitigen. Beseitigt der Vermieter den Mangel nicht innerhalb einer ihm gesetzten Frist, so ist der Mieter grundsätzlich berechtigt, den Mangel selbst zu beheben und die ihm dabei entstandenen Kosten vom Vermieter ersetzt zu verlangen. Zudem steht dem Mieter möglicherweise das Recht zur Minderung zu sowie ein Schadensersatzanspruch.

Ob und wann ein solcher Mangel vorliegt, lässt sich also nur unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles mit Gewissheit sagen.

Rechtsanwältin Franziska Hasselbach – Ihr Rechtsanwalt für Mietrecht

Rechtsanwältin Franziska Hasselbach
Franziska Hasselbach hat die Kanzlei in Groß-Gerau gegründet und sich seit Anfang an unter anderem auf den Bereich Mietrecht spezialisiert. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten in Regensburg, Bergen (Norwegen) und Köln sammelte Frau Hasselbach während Ihres Referendariats am Landgericht Köln erste praktische Erfahrungen im Mietrecht. Als Rechtsanwältin für Mietrecht setzt sie diese seit 2006 in der eigenen Kanzlei immer wieder erfolgreich in die Praxis um und gibt ihr Wissen und ihre Erfahrung an ihre Mitarbeiter weiter.

4. Mietminderung

Die Miete wird von Gesetzes wegen gemindert, wenn ein Mangel der Mietsache gegeben ist, der den vertragsgemäßen Gebrauch dieser nicht nur unerheblich beeinträchtigt. Voraussetzung ist allerdings, dass der Mieter dem Vermieter den Mangel anzeigt, damit der Vermieter die Möglichkeit hat, den Mangel zu beheben – der Mieter muss sich nicht ausdrücklich auf sein Recht zur Minderung berufen. Der Mieter muss bei Vorliegen eines Mangels also nicht mehr den vollen Mietzins zahlen; tut er dies trotzdem, kann er den überbezahlten Mietzins zurückverlangen. Aber Achtung: Weiß der Mieter um den Mangel und zahlt den Mietzins vorbehaltlos über einen gewissen Zeitraum weiter, kann er später nichts mehr zurückverlangen, da der Vermieter davon ausgehen durfte, es sei alles in Ordnung. Der Zeitraum der Mietminderung erstreckt sich vom Entdecken des Mangels bis zu dessen Beseitigung.

Es bereitet im Einzelfall Schwierigkeiten festzustellen, ob ein Mietmangel vorliegt und ferner, in welcher Höhe eine Minderung gerechtfertigt ist. Gehen Sie auch hier kein Risiko ein und lassen sich ausführlich von einem Rechtsanwalt für Mietrecht beraten, um Ihr Recht geltend zu machen. Sie können auf die Erfahrung unserer Rechtsanwälte vertrauen!

5. Mieterhöhung

Das Thema Mieterhöhung ist im Mietrecht eines der streitigsten überhaupt. Laut dem Deutschen Mieterbund kommt es jährlich zu 2 Millionen Mieterhöhungen, wovon rund ein Drittel (!) fehlerhaft ist. Allein daran erkennt man, warum sich so viele Rechtsanwälte auf das Mietrecht spezialisiert haben.

Sie sind Mieter und haben ein Mieterhöhungsverlangen erhalten? Dann wenden Sie sich an uns. Gehen Sie nicht das Risiko ein, eine höhere Miete zu zahlen, obwohl Sie dies nicht bräuchten. Wir werden Ihre Zweifel ausräumen!
Sie sind Vermieter und fragen sich, ob eine Mieterhöhung möglich ist oder wie man diese vor allem formell korrekt erstellt? Laufen Sie nicht Gefahr, deswegen in einen teuren Rechtsstreit zu geraten. Wir bewahren Sie davor, prüfen Ihre Möglichkeiten gründlich und beraten Sie kompetent und zuverlässig über das weitere Vorgehen.

6. Kündigung

Die Kündigung des Mietvertrages wird durch gesetzliche Vorgaben sowie eine strenge Rechtsprechung bestimmt. Sie sind Vermieter und wollen ein Mietverhältnis rechtssicher beenden? Oder Sie sind Mieter und sehen sich mit dem Kündigungsschreiben konfrontiert?

Dann können Sie auch hier unserer Kompetenz vertrauen. Wir haben als Rechtsanwalt für Mietrecht schon häufig Fälle erlebt, in denen Kündigungen gescheitert sind – wir kennen die Probleme und die Lösungen.

7. Räumungsklage

Die Räumungsklage ist die nicht selten die einzige Möglichkeit, die dem Vermieter zur Verfügung steht. Andererseits ist sie natürlich für den Mieter in ihrer Konsequenz ein einschneidendes Ereignis. In solchen Fällen drückt der Schuh gewaltig, sodass ich Ihnen dringend dazu rate, rechtsanwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen!

8. Nebenkostenabrechnung

Im Mietrecht häufen sich Streitigkeiten über Nebenkosten. Was versteht man überhaupt darunter? Unter Nebenkosten versteht man alle Kosten, die neben der Grundmiete vom Mieter zu tragen sind. Diese Kosten wiederum setzen sich zusammen aus laufenden Aufwendungen für die Mietsache, die der Vermieter ganz oder teilweise auf den Mieter überträgt, wie z. B. die Betriebskosten. Angesichts steigender Preise für Wasser und Heizung darf der Begriff Nebenkosten nicht über deren Wichtigkeit hinwegtäuschen – Nebenkosten sind weder für Mieter noch für Vermieter nebensächlich.
Für den Vermieter stellen sich regelmäßig die Fragen, wie er die Nebenkosten umfassend umlegt und welches Umlageverfahren in seinem Fall das Beste ist.
Der Mieter hingegen fragt sich beispielsweise, ob der richtige Abrechnungsschlüssel angewandt wurde.
Als Rechtsanwalt für Mietrecht beschäftigen wir uns regelmäßig mit derartigen Fragen über die Nebenkosten.

9. Nachbarschaftsrecht

Nicht selten kommt es auch zu Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn, die nicht nur persönlich unangenehm sind, sondern darüber hinaus rechtliche Konsequenzen haben können. Typische Fragen sind dabei:

– Wie weit darf die Hecke meines Nachbarn auf mein Grundstück wachsen?
– Ist starker Laubbefall von den Bäumen meines Nachbarn mir zumutbar?
– Wie oft muss ich meinen Baum kontrollieren, ihn gesund halten, damit ich mich nicht schadensersatzpflichtig mache, wenn dieser im Falle eines Sturms bricht und des Nachbarn Eigentum beschädigt?

Solche und viele weitere Fragen stellen sich regelmäßig unter Nachbarn, deren Klärung häufig einem Streit vorbeugen kann. Eine pauschale Beantwortung ist selten möglich, da das Nachbarrecht Landesrecht ist und in jedem Land somit ein eigenes Gesetz sowie eine eigene Rechtsprechung gilt. Folglich muss der Einzelfall betrachtet werden und auf dessen Grundlage eine Beratung stattfinden. Als Rechtsanwältin für Mietrecht mit Kanzleistandorten in Nordrhein-Westfalen und Hessen kann ich auf zahlreiche Erfahrungen im Nachbarschaftsrecht zurückblicken und auch in diesem Bereich Ihnen eine kompetente Beratung anbieten.

Die Klärung dieser und viele weiterer Fragen ist unsere tägliche Arbeit. Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und Kompetenz!