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Ihr Fachanwalt für Arbeitsrecht in Köln


In Köln bieten wir Ihnen an zwei Standorten rechtliche Unterstützung auf höchstem Niveau durch unsere Experten für Arbeitsrecht an. Rechtsanwältin Manuela Beck ist Fachanwältin für Arbeitsrecht und leistet Ihnen kompetent und zuverlässig Rechtsbeistand in allen arbeitsrechtlichen Problemen. Dies umfasst sowohl die gerichtliche Vertretung vor den Arbeitsgerichten (inklusive Bundesarbeitsgericht), als auch eine außergerichtliche Wahrnehmung Ihrer Interessen als Mandant.

Schwerpunkte unserer Beratungspraxis als Fachanwalt für Arbeitsrecht sind:

  1. Kündigungsschutz durch Kündigungsschutzklage
  2. Anspruch auf Abfindung
  3. Aufhebungsvertrag
  4. Überprüfung von Arbeitsverträgen
  5. Nichtzahlung des Lohns

1. Kündigungsschutz durch Kündigungsschutzklage
Wenn Ihr Arbeitgeber mindestens zehn weitere Mitarbeiter beschäftigt und Sie seit mehr als sechs Monaten für ihn tätig waren, genießen Sie Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz. Sollte Ihr Arbeitsvertrag sogar vor dem 31.12.2003 abgeschlossen worden sein, reichen bereits fünf weitere Beschäftigte, damit das Kündigungsschutzgesetz für Sie gilt. Nach dem Kündigungsschutzgesetz kann der Arbeitgeber dann nur kündigen, wenn er dazu auch einen Grund hat. Dieser kann personen-, verhaltens- oder betriebsbedingt sein.

Bei einer betriebsbedingten Kündigung hat der Arbeitgeber im Rahmen einer sorgfältigen Abwägung des Einzelfalls dafür Sorge zu tragen, dass eine sachgemäße Sozialauswahl erfolgt. Das heißt im Klartext, dass beispielsweise das Alter, der Familienstand und die Anzahl der Kinder der betroffenen Arbeitnehmer berücksichtigt werden müssen. Daher ist eine solche Kündigung nur dann rechtens, wenn es die am wenigsten schutzwürdigen Arbeitnehmer einer Firma trifft.

Allerdings können Arbeitgeber auch Gebrauch von der außerordentlichen Kündigung machen. Diese ist dann wirksam, wenn der Mitarbeiter zum Beispiel eine Straftat im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses begangen hat und dessen Fortführung für den Arbeitgeber dadurch unzumutbar geworden ist. Prominente Bedeutung haben in den letzten Jahren vor allem die Fälle erlangt, in denen ein Arbeitnehmer am Arbeitsplatz einen Diebstahl begangen hat – sei der betroffene Sachwert noch so niedrig. In einer richtungsweisenden Entscheidung hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) jedoch klargestellt, dass eine Kündigung dann unrechtmäßig ist, wenn das Arbeitsverhältnis mehrere Jahre andauerte und der Wert der gestohlenen Sache sehr niedrig ist. Eine Kündigung sei dann unverhältnismäßig. Dieses Urteil hat die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte weichenstellend verändert; zahlreiche Arbeitsgerichte haben unter Berücksichtigung dieses Urteils Ihre Rechtsprechung angepasst und entgegen vorheriger, ständiger Rechtsprechung, zugunsten des betroffenen Arbeitnehmers entschieden. Derartige aktuelle Entwicklungen werden von unserer Fachanwältin für Arbeitsrecht natürlich berücksichtigt.

Zögern Sie daher nicht, uns zu kontaktieren – denn um wirksam gegen eine arbeitsrechtliche Kündigung vorgehen zu können, muss Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung erhoben werden.

2 x in Köln: Ihr Fachanwalt für Arbeitsrecht – Kanzlei Hasselbach
Fachanwalt Arbeitsrecht KölnSie können unsere Räumlichkeiten in der Kölner City mit dem öffentlichen Nahverkehr jederzeit zügig erreichen. Das Büro in der Innenstadt liegt verkehrsgünstig auf dem bekannten Hohenstaufenring nahe dem Zülpicher Platz. Die Stadtbahnen der Linie 9, 12 und 15 halten in fußläufiger Nähe. Unser Büro im Kölner Süden (Stadtteil Sürth) verfügt ebenfalls über eine komfortable Verkehrsanbindung; es liegt direkt zwischen Köln und Bonn und ist sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem PKW gut erreichbar.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und die Zusammenarbeit mit Ihnen als Mandant. Im Rahmen Ihrer arbeitsrechtlichen Problematik verlieren wir trotz fundierter Kompetenz im Arbeitsrecht niemals den Blick auf das große Ganze – wir achten nicht nur auf Spezialprobleme.

2. Anspruch auf Abfindung
Entgegen häufig vertretener Meinung haben Arbeitnehmer nach einer rechtmäßigen Kündigung nicht unbedingt Anspruch auf eine Abfindung. Der gesetzliche Normalfall sieht eine solche tatsächlich nicht vor. Häufig zahlen Arbeitgeber im Rahmen des Kündigungsschutzprozesses auch ohne eine gesetzliche Grundlage dennoch eine Abfindung, um einen kostspieligen Rechtsstreit zu vermeiden. Dies wird in der Praxis häufig durch einen Aufhebungsvertrag erreicht. Dabei erklären sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer einvernehmlich zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses bereit, so dass Kündigungsfristen nicht beachtet werden müssen. Deswegen kommt es häufig zu einer Geldzahlung an den Arbeitnehmer.

Etwas Anderes kann sich möglicherweise aber aus Ihrem Arbeits- oder Tarifvertrag ergeben. Sollte dieser eine Abfindung vorsehen, haben Sie auch Anspruch auf Zahlung.

Außerdem kann sich ein Anspruch auf Zahlung einer Abfindung auch aus einer sogenannten betrieblichen Übung oder dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz ergeben. Zahlt der Arbeitgeber nämlich regelmäßig nach Kündigung eine solche Abfindung, kann dies auch für Sie gelten. Derartige Umstände müssen aber sorgfältig im jeweiligen Einzelfall ermittelt werden, da eine betriebliche Übung diversen Anforderungen unterliegt, deren Überprüfung durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht wir in Köln gerne für Sie durchführen.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Konstellationen, in denen der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Zahlung einer Kompensation nach einer wirksamen Kündigung hat.

Kontaktieren Sie uns unverbindlich, damit ein Fachanwalt für Arbeitsrecht Ihre Situation genauestens rechtlich bewerten und Ihre Interessen gegebenenfalls gerichtlich durchsetzen kann.

3. Aufhebungsvertrag
Durch einen Aufhebungsvertrag wird der zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bestehende Arbeitsvertrag einvernehmlich beendet, das Arbeitsverhältnis erlischt endgültig. Im Gegensatz zur Kündigung handelt es sich bei dem Aufhebungsvertrag um eine zweiseitige Rechtshandlung, daher können die im Arbeitsrecht existierenden Kündigungsfristen im Interesse beider Parteien umgangen werden. Derartige Aufhebungsverträge bedürfen der Schriftform und sind gerade im Arbeitsrecht ein beliebtes Mittel zur Beendigung von Arbeitsverhältnissen.

Manuela Beck – Fachanwältin für Arbeitsrecht in Köln
Manuela Beck - Fachanwältin für Arbeitsrecht in KölnRechtsanwältin Manuela Beck führt den Titel Fachanwalt für Arbeitsrecht und hat jahrelange Praxis im Kündigungsschutz. Sie tritt gerichtlich wie außergerichtlich sowohl auf Arbeitnehmer- als auch auf Arbeitgeberseite auf und berät in allen Fragestellungen des arbeitsrechtlichen Spektrums. Sie nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil, um immer auf dem neuesten Stand der Entwicklungen im Arbeitsrecht zu sein. Dies ist aufgrund der Entwicklungsdynamik von Gesetzgebung und Rechtsprechung für eine kompetente Vertretung Ihrer Interessen als Mandant essentiell.

4. Überprüfung von Arbeitsverträgen
Allen Arbeitsverhältnissen liegt der Arbeitsvertrag zugrunde. Häufig handelt es sich dabei um einen schriftlich fixierten Vertrag, in dem die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien – also Arbeitgeber und Arbeitnehmer – festgehalten werden. Der Arbeitsvertrag ist zur Bewertung eines rechtlichen Problems durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht von zentraler Bedeutung und daher auch regelmäßig Gegenstand einer genauen Untersuchung.

Häufig verwendet der Arbeitgeber hierfür Formulare bzw. vorgefertigte Verträge, die er für die Begründung einer Vielzahl von Arbeitsverhältnissen benutzt. Daher unterliegen derartige Klauseln als sogenannte „AGB“ einer umfangreichen Kontrolle. Eine Vielzahl an Bestimmungen im Arbeitsvertrag stellt sich durch Anwendung einer AGB-Kontrolle als unwirksam heraus.

Haben Sie Zweifel an der Wirksamkeit Ihres Arbeitsvertrages? Unsere Experten für Arbeitsrecht in Köln überprüfen Ihren Arbeitsvertrag jederzeit und unabhängig davon, ob sie Arbeitgeber oder Arbeitnehmer sind.

5. Nichtzahlung des Lohns
Zahlt der Arbeitgeber nicht rechtzeitig und in korrektem Umfang den geschuldeten Lohn, so kommt er in Verzug. Daraus ergibt sich ein Anspruch des Arbeitnehmers auf Zahlung von Verzugszinsen, durch die der Lohnausfall ausgeglichen werden soll. Sollte der Arbeitgeber aufgrund fehlender Liquidität monatelang seiner Zahlungspflicht nicht nachgekommen sein, so kann der Arbeitnehmer die Arbeit ruhen lassen, also sein Zurückbehaltungsrecht der Arbeitsleistung durchsetzen.

Nach einer Abmahnung des Arbeitgebers durch den Arbeitnehmer kann er sodann nach zwei Monaten fristlos kündigen. Während der Dauer des Zahlungsausfalls hat der Arbeitnehmer jedoch weiterhin Anspruch auf Lohnzahlung. Während dieser Zeit kann der Arbeitnehmer zur Überbrückung seiner finanziellen Notsituation Arbeitslosengeld beantragen, wenn er die Nichtzahlung durch Vorbringen von Kontoauszügen der Arbeitsagentur zeigen kann.

Ihre Vorteile

  • Beratung durch Fachanwalt für Arbeitsrecht
  • Fachkenntnisse und langjährige Erfahrung in allen Gebieten des Arbeitsrechts
  • 2 x in Köln: Büros am Zülpicher Platz und in Rodenkirchen
  • Für Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Führungskräfte und Betriebsräte
  • Kenntnis aller großen Arbeitgeber und Arbeitsgerichte im Raum Köln/Bonn
  • Schnelle Terminvergabe - auch samstags

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