Kostenfreier Erstkontakt: Kostenfreier Erstkontakt – bundesweit und unverbindlich:

0221 - 789 685 50
  • Köln: 0221 / 789 685 50
  • Bonn: 0228 / 299 749 10
  • Groß-Gerau: 06152 / 955 901
  • Frankfurt: 069 / 273 156 320
Logo Kanzlei Hasselbach
Menu

Zugewinnausgleich


Zugewinnausgleich

Der Zugewinnausgleich regelt den Ausgleich des Vermögenszuwachses (während einer Ehe oder Lebenspartnerschaft) von Eheleuten oder Lebenspartnern, die im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben. Wenn die Eheleute oder Lebenspartner keinen notariellen Ehevertrag geschlossen haben, leben diese nach § 1363 BGB automatisch im Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Dadurch bleibt das Vermögen der Eheleute während der Ehezeit grundsätzlich getrennt. Das gilt auch für das Vermögen, das während der Ehe/Lebenspartnerschaft erwirtschaftet wird. Erst bei Scheidung oder Tod eines der Eheleute ist der Ausgleich des Zugewinns durchzuführen. Davon ausgenommen ist jedoch das sogenannte „Sondervermögen“, das der jeweilige Partner durch Erbschaften, Schenkungen oder explizit zur persönlichen Verwendung bekommen hat. Es wird wie vorpartnerschaftliches Vermögen behandelt und ist daher wie dieses nicht auszugleichen. Im Scheidungsverfahren wird der Zugewinnausgleich nicht von Amts wegen, sondern nur auf Antrag eines Ehegatten durchgeführt. Die Beteiligten können sich jedoch im Vorfeld außergerichtlich einigen.

Alle Artikel zum Thema "Zugewinnausgleich"

Unternehmens­bewertung bei Scheidung: Die Berechnungs­methoden im Zugewinnausgleich

Unternehmens­bewertung bei Scheidung: Die Berechnungs­methoden im Zugewinnausgleich

Wird bei der Scheidung ein Zugewinnausgleich durchgeführt, muss zuvor der in der Ehe erwirtschaftete Vermögenszuwachs beider Ehepartner festgestellt werden. Auch Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen zählen zum Vermögen.
Doch wie ist deren Wert zu bestimmen? Wir erläutern die verschiedenen Verfahren zur Unternehmensbewertung beim Zugewinnausgleich.

Die Zugewinngemeinschaft – Was bedeutet sie für Ehepaare?

Die Zugewinngemeinschaft – Was bedeutet sie für Ehepaare?

Die Eigentums- und Vermögenssituation eines Paares ändert sich nach der Eheschließung. Anders als bei der Gütergemeinschaft verschmilzt das Eigentum von Mann und Frau bei der Zugewinngemeinschaft nicht zu einer gemeinsamen Vermögensmasse, sondern bleibt getrennt. Welche Rechte und Pflichten sind mit einer Zugewinngemeinschaft verbunden?

Gütertrennung vereinbaren statt Zugewinn

Gütertrennung vereinbaren statt Zugewinn

Um dem Zugewinnausgleich nach einer Scheidung zu entgehen, gilt die Gütertrennung immer noch als die optimale und einzige Lösung. Zu Unrecht, wie der Beitrag zeigt!